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Veranstaltung: Elisabeth Champollion

spielt mit dem Concerto Foscari und Alon Sariel eine Hommage an Telemann, 20/18 Euro
Ein neuer Off-Space in Münster, mit 1A-Akustik und Atmosphäre sondergleichen, ein Mengsel aus Paketabfertigung und Tanzsalon, chic bleu und shabby chic in eins: die ausrangierte Halle der Bahnhofspost. Seit Mitte 2017 nutzt sie der Münster Modell e.V. als Schaulager und für Veranstaltungen. Singulär und originell seine blauen Möbel, vom Architekten Andreas Schüring entwickelt, von TON Objekteinrichtungen Münster Modell überlassen: skulptural, interaktiv, kommunikativ – und bei der Hommage an Telemann "musikalisch" im Saal platziert. Leidenschaft und Noblesse, dazu etwas wie Acker-, Fresien- und Wildkräuterduft durchströmen die Halle, wenn der KÜCHENTERZ den großen Telemann feiert. Der praktizierende Europäer, der die Nationalstile vermengte, als er im "vermischten Geschmack" komponierte, war seinerzeit überall auf dem Kontinent berühmt. Ihm, der gern die Natur vertonte und mehr als 3.600 Werke schrieb, war die Musik, wie er in einem vielzitierten Statement bemerkte, "Acker und Pflug". Kein Wunder also, dass er ihr die "Bluhmen-Liebe" als "Gefehrtinn zugesellet" und sich einen Garten angelegt hat, der so farbig und prächtig, so sinnlich und schön wie seine Musik selber blühte. Einen lichtbunten Strauß Telemannscher Blumen bindet, aus Anlass des 250. Todestags des Komponisten, Concerto Foscari. Das junge Kammerensemble spielt auf Originalklang-Instrumenten, es ist mit Solisten aus diversen Ländern besetzt. Im Vordergrund zwei international erfahrene und preisgekrönte, vielseitige und charismatische Solisten: die deutsch-französische Blockflötistin Elisabeth Champollion und der Mandolinist Alon Sariel aus Israel. Ein Fest mit Orchestersuiten und Solokonzerten Telemanns sowie Werken von Graun, Graupner und Fasch: Intensiv, dufte und virtuos, Energie, feinste Rhetorik und einnehmendes Gespräch. Sätze, so Sariel, die bisweilen "so optimistisch klingen, dass man meint, sich in einem sommerlichen Blumenfeld wiederzufinden". Programm: Georg Philipp Telemann (1681–1667): Ouverture aus der Suite "La Bizarre" G-Dur TWV 55:G2 Christoph Graupner (1683–1760): Konzert für Blockflöte und Streicher F-Dur GWV 323 Johann Friedrich Fasch (1688–1758): Lautenkonzert D-Moll, FaWV Georg Philipp Telemann: Mandolinenkonzert, TWV 51: fis1 | Sonata de Concert, TWV 44:1 | "Rossignol" aus der Suite "La Bizarre" G-Dur TWV 55:G2 | Ouvertüre für Blockflöte und Streicher a-Moll TWV 55:a2 Johann Gottlieb Graun (1703–1717): Doppelkonzert für Blockflöte, Mandoline und Streicher C-Dur WilG 3 Musiker: Elisabeth Champollion (Blockflöte) Alon Sariel (Mandoline, Laute, Barockgitarre, Leitung) Concerto Foscari Ann Cnop, Franciska Anna Hajdu (Violine) Rafael Roth (Viola), Fernando Santiago García (Cello), Alon Portal (Violone), Lorenzo Feder (Cembalo) Fotonachweis: Champollion (c) Aleksandra Renska Sariel (c) Gregor Hohenberg Foscari (c) Jürgen Wahnschaffe
Veranstaltungsdetails

Datum: Do. 10.08.2017
Uhrzeit: 20:00 Uhr - Ende offen
Rubrik: Konzerte Klassik
Ort: Münster
Location:
Bahnhofspost
Bahnhofstr.  45
48147 Münster

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