Veranstaltung: Beziehungskisten - Formen des Zusammenlebens in der Natur.

Beziehungskisten - Formen des Zusammenlebens in der Natur.
Entdecken Sie die Vielfalt des Zusammenlebens in der rund 560 Quadratmeter großen Sonderausstellung. Erfahren Sie, weshalb ein Pilz die Fäden zwischen zwei Pflanzen zieht oder warum Verwandtschaft das Miteinander zwischen Tieren beeinflusst.
Miteinander, Gegeneinander, Nebeneinander — Interaktionen zwischen verschiedenen Lebewesen können wir überall in der Natur entdecken. Bei genauer Betrachtung lassen sich Lebensgemeinschaften nicht nur zwischen Tieren oder Menschen, sondern auch bei Pflanzen bis hin zu winzigen Mikroorganismen finden. Entdecken Sie die Vielfalt des Zusammenlebens in der rund 560 Quadratmeter großen, neuen Sonderausstellung. Erfahren Sie, weshalb ein Pilz die Fäden zwischen zwei Pflanzen zieht oder warum Verwandtschaft das Miteinander zwischen Tieren beeinflusst. Arbeiterinnen, Königin, Soldaten — auch bei Insekten übernehmen verwandte Tiere einzelne, spezialisierte Aufgaben und schaffen so riesige, komplexe Staaten. Lernen Sie, warum Tiere sich zu Schwärmen zusammenfinden, wie diese Tierschwärme funktionieren und wieso sie scheinbar unsichtbar gelenkt werden. Lassen Sie sich beeindrucken von der Masse und der Vielfalt der Bakterien auf und in unserem eigenen Körper. Ekelig? Nein, überlebenswichtig! Doch nicht immer ist das Zusammenleben zum Vorteil aller. Sie werden überrascht sein, welche ausgeklügelten Strategien Parasiten als Nutznießer entwickelt haben, um in ihren Wirt zu gelangen oder ihn sogar gezielt für ihre Zwecke zu manipulieren. Die Larven eines parasitären Wurms leben in den Fühlern bestimmter Schneckenarten, lassen diese stark anschwellen und bunt pulsieren. So wirken sie wie Raupen und werden von Vögeln gefressen, in denen der Wurm sich dann weiter entwickelt. Um die Abwehrstrategien des Anderen zu umgehen, passen die Partner sich dabei immer wieder aneinander an. Das erleben wir zurzeit bei multiresistenten Erregern, die widerstandsfähig gegen alle gängigen Antibiotikatherapien sind und deshalb ein großes Problem für erkrankte Menschen darstellen. Die Inhalte der Ausstellung können sehend, tastend und hörend erlebt werden, so dass sich ein Besuch für alle lohnt.
Veranstaltungsdetails

Datum: Fr. 08.11.2019
Uhrzeit: 09:00 Uhr - 18:00 Uhr
Rubrik: Ausstellungen
Weitere Termine:
Sa. 09.11.2019  - 09:00 Uhr - 18:00 Uhr
Ort: Münster
Location:
Planetarium
Sentruper Straße  285
48161 Münster

Telefon: 0251/59 10 5
Fax: 0251/59 16 09 8

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