Veranstaltung: FranziskusForum: Umfassende Infos zu Darmkrebs

Beim nächsten FranziskusForum informieren Experten über Vorbeuge- und Behandlungs­möglichkeiten.
In Deutschland erkranken jährlich rund 61000 Menschen an Darmkrebs und 25000 versterben daran. Das müsste nicht so sein. Bei keiner anderen Krebserkrankung sind Prävention und Früherkennung so erfolgsversprechend wie bei Darmkrebs. Beim nächsten FranziskusForum informieren Experten über Vorbeuge- und Behandlungs­möglichkeiten. Bei der Vorsorge ist die Ernährung von besonderer Bedeutung. Dabei sind weniger einzelne Nährstoffe, sondern das gesamte Ernährungsverhalten entscheidend. Walburga Träger gibt Tipps zur Auswahl und Zubereitung der Speisen: „Es ist wichtig, dass wir Verantwortung für unsere Gesundheit übernehmen und wieder ein Gespür für gesunde Ernährung entwickeln – Genuss und Freude kommen dabei sicher nicht zu kurz.“ Wissenschaftler schätzen, dass eine gesunde Ernährung verbunden mit der Vermeidung von Übergewicht und einer regelmäßigen körperlichen Aktivität, die Zahl der Erkrankten um ca. 30-40 Prozent reduzieren kann. Die Mediziner empfehlen außerdem, das Angebot der Vorsorge-Darmspiegelung wahrzunehmen – auch wenn noch keine Beschwerden vorliegen. Werden hierbei Polypen oder fortgeschrittene Adenome erkannt, können diese entfernt werden, noch bevor sie zu Krebs entarten. „Das Screening ist sicher und schmerzfrei und kann heutzutage im wahrsten Sinne im Schlaf durchgeführt werden“, möchte Prof. Dr. Bernhard Glasbrenner die Angst vor der Untersuchung nehmen. Die komplette Heilung von Darmkrebs ist meist nur durch die chirurgische Entfernung des Tumors möglich. Hierzu kann auch die Anlage eines künstlichen Darmausganges notwendig werden. Prof. Dr. Matthias Brüwer erläutert, welche Patienten ein Stoma benötigen und welche Auswirkungen zu erwarten sind. Die Betroffenen werden von spezialisierten Stomatherapeuten betreut. Sie beraten umfassend und leiten die Patienten im Umgang mit dem Stoma an. „Bei der Entlassung stellen wir auch den Kontakt zu Nachversorgern und Selbsthilfegruppen her, so dass eine kontinuierliche Betreuung gewährleistet ist“, erläutert Franzis Helmer. Bei Darmoperationen können auch die benachbarten Organe des Harntraktes betroffen sein. So kann es zu Verletzungen der Harnleiter oder Entleerungsstörungen der Blase kommen. Dr. Christoph Weining erklärt die Hintergründe und informiert über medikamentöse und technische Hilfen zur Behandlung. Beate Kuhnen und Ulrike Wies informieren über die Angebote der psychoonkologischen und sozialrechtlichen Unterstützung, um Betroffenen in der schwierigen Lebensphase zu helfen
Veranstaltungsdetails

Datum: Mi. 09.10.2019
Uhrzeit: 17:00 Uhr - Ende offen
Rubrik: Vorträge
Ort: Münster
Location:
Franziskus Hospital
Hohenzollernring  72
48145 Münster

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